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The Cent Project 2013 | 3944 Münzen später

| 1 Kommentar

Immer dieses Kleingeld, hier noch 1 Cent, da 2 Cent… eine wahrscheinlich jedem bekannte Situation. Das Kleingeld sammelt sich im Portemonnaie an, bis das Ding nicht mehr in die Tasche passt.
Aber wohin mit dem Haufen?
Irgendwann wird das Kleingeld ausgesondert. Da mag so jeder seine Eigenheiten haben – Entweder schmeißt man die kleinen bronzefarbenen Münzen in eine Schale, in eine Tüte oder ist so konsequent und bringt sie gleich zur Bank und zahlt sie an einem geeigneten Automaten ein.

Wir haben dafür einen kleinen Kübel wo dieses Geld landet. Raus aus dem Portemonnaie und rein in den kleinen Kübel, bis er voll ist. Dieser Prozess hat nun 3 Jahren angedauert, der Kübel ist voll und bittet darum geleert zu werden. Im Zuge der „Kübelleerung“ fiel mir ein, das wir irgendwann eine Einkaufstüte mit ebenfalls solcher Bronzehaufen angelegt haben. Nachdem ich diese hervor kramte, wurde das „Cent Project 2013“ geboren…

Ich sammelte alle Münzen, packte sie in Tupperdosen und ging wie fast jeden Abend spazieren. Die letzten beiden Abende hatte der Spaziergang allerdings ein Ziel – die nächstgelegene Bank mit passendem Einzahlautomaten 🙂
Stefan und ich trugen insgesamt 4 große Tupperdosen zur Bank. Klingt erstmal nicht viel, allerdings darf man das Gewicht nicht unterschätzen was da so zusammen kommt. Ich denke das jede Dose ca. 4 – 5 Kilo gewogen hat. Unsere Küchenwaage hat bei 3,5 Kilo „Error“ gebrüllt, also muss das Gewicht weitaus höher gewesen sein.

Nun aber ab zur Bank… 🙂

The Cent Project, Tag 1

Tag 1 war spannend. Wetten wurden abgegeben, Einsätze festgelegt…
Wie viel mag in 2 solchen Dosen drin sein? „N Zwanni vielleicht“, „nee, weniger“, sagte Toni.
Mein Gebot lag bei über 24,06€, Stefan enthielt sich ein wenig.

Die Tupperdosen vor dem Entleeren

Die Tupperdosen vor dem Entleeren

Die Tupperdosen vor dem Entleeren

Die Tupperdosen vor dem Entleeren

Nachdem wir abwechselnd den Bronze-Müll in den Automaten gekippt haben, staunten wir nicht schlecht – a) wegen der Summe die entstanden ist und b) wie viele Münzen es überhaupt sind. Wir haben am ersten Tag Sage und Schreibe 1727 Münzen zur Bank getragen. Unglaublich wie man sich verschätzen kann. Ich hätte mit einem Drittel gerechnet, um ehrlich zu sein. Interessanter wurde aber die Summe die bei rum kam.
Tag 1, 2 Tupperdosen und 1727 Münzen später, konnte der neue Kontostand ein Plus von 43,20 € verzeichnen.

Der neue Kontostand mit einem Plus von "mehr als erwartet" :)

Der neue Kontostand mit einem Plus von „mehr als erwartet“ 🙂

The Cent Project, Tag 2

Das war Ansporn genug für den 2. Tag. Wieder wurden Wetten entgegen genommen, ob Tag 2 den ersten Tag übertrifft oder nicht 😉
Theoretisch sollte er, da in den kommenden beiden Tupperdosen mehr 5 Cent Münzen drin waren als am ersten Tag. Es wurde also spannend.
Am Abend hieß es also wieder spazieren gehen mit dem Ziel „nächstgelegene Bank mit passendem Einzahlautomaten“.

Bitte legen Sie die Münzen in das Engabefach... - checked

Bitte legen Sie die Münzen in das Engabefach… – checked

Beim sortieren habe ich wohl etwas übersehen - 1 Pfennig vs. 1 Cent Münze

Beim sortieren habe ich wohl etwas übersehen – 1 Pfennig vs. 1 Cent Münze

Tag 2, 1. Zählung – Boooommmmm, es war der Kracher, viel viel mehr als erwartet. Nicht zu vergessen Tupperdose 2 steht noch aus 😉

Booommm, nicht von schlechten Eltern :)

Booommm, nicht von schlechten Eltern 🙂

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht, folgte die Zählung der zweiten Tupperdose, der Letzten im Bund…
And Again, Münzen rein ins Fach, warten und hoffen das der Automat nicht auseinanderfällt – Tupperdose 4 brachte nochmals 22,26€ zum Vorschein. Einfach Wahnsinn!!!

Die letzte Zählung - Nochmals "a bissl" Kleingeld. ;)

Die letzte Zählung – Nochmals „a bissl“ Kleingeld. 😉

Resumé

Ich hätte nie im Leben gedacht, das so ein Kübel mit „a bissl“ Kleingeld und Co so viel bringt. Interessant, wenn man überlegt, wie viel Geld man einfach so zu Hause rum liegen hat, ohne das man es weiß.
Insgesamt sind 97,23 € zusammen gekommen. Das finde ich beachtlich. Erstaunt darüber wie viele Münzen es zudem sind, bin ich immernoch.

Also raus die Pinunsen und ab zur Bank damit – es lohnt sich 😉

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The Cent Project 2013 | 3944 Münzen später, 5.0 out of 5 based on 6 ratings

Autor: Paul Schmuck

Mein Name ist Paul. Ich bin Betreiber dieses Blogs, Leidenschaftlicher Mountain Bike 4Xer, Webentwickler und begeistert von "Mutter" Natur... Besucht auch mein Profil auf Google+ oder Twitter. Bleibe Up-To-Date in dem du meinen Newsletter abbonierst. Dies kannst du hier tun.

Ein Kommentar

  1. Mir ist da ein kleiner Rechenfehler an Tag 2 unterlaufen…

    Es müssen natürlich 3962 Münzen sein und nicht 3944. Der Betrag stimmt aber trotzdem 😉

    Danke Stefan für den Hinweis.

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