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[Fotostory] Bergen in Norwegen | Ein Outdoor Erlebnis

19. Februar 2015 von Paul Schmuck | Keine Kommentare

Vom 29. Januar bis zum 05. Februar verschlug es uns nach Norwegen, genauer gesagt nach Bergen. Bergen ist für viele Touristen ein Sommerziel – unser Ansinnen war ein Anderes – den dortigen Winter genießen, so wenig wie möglich Touristen sehen und „Insider-Wissen“ von einheimischen nutzen um das Land bzw. die Stadt auf reale ungeschönte Art und Weise kennen zu lernen.

Einstimmung – Ein paar Geografische Daten zu Bergen

Bergen ist eine Hafenstadt und liegt am Inneren Byfjord an der Westküste Norwegens.
Die Stadt wird auch als „Tor zu den Fjorden“ bezeichnet. Sie ist von sieben Hügeln umgeben.
Der höchste von ihnen ist der Ulriken (643 moh.) und der bekannteste ist der Fløyen (320 moh.). Die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Kommune ist der Gullfjellet (987 moh.). Die Stadt ist mit ca. 2548 mm Niederschlag an 248 Regentagen im Jahr die „regenreichste Großstadt Europas“.

Mittendrin statt nur dabei | Anreise

Von Berlin ging es mit Norwegian Air Shuttle von SXF nach BGO, Bergen Hordaland.
Der Flug verlief normal… Der Anflug in Bergen war wie von mir befürchtet „wackelig“. Im Schnee- und Hagelsturm landeten wir 🙂
Kaum gelandet verschwanden jegliche Schlechtwetterfronten und wir hatten 1 Woche das tollste Wetter was uns die regenreichste Stadt Europas hätte bieten können.

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[Fotobericht] Tagesausflug nach Thale

26. Oktober 2013 von Paul Schmuck | 7 Kommentare

Heute habe ich meine erste alleinige Wanderung gemacht.
Ich habe eine Route gewählt die ich in groben Zügen schon kannte und dazu kamen hier und da kleine „Neuerungen“. Einfach um mal zu gucken wie es sich so anfühlt alleine unterwegs zu sein…

Starten sollte die Tour wieder in Berlin, meinem Heimatort.
Ich stieg Morgens 07:09 Uhr in den Harz-Express nach Thale und begann vom Bahnhof Thale mit der Wanderung.

Die Wanderung

Vom besagtem Bahnhof aus ging es einmal quer durch den Friedenspark, über die Parkstraße, die Hubertusstraße direkt in den Hexenstieg. Vorbei an der Walpurgishalle, dem Hexentanzplatz und dem Tierpark sollte mich meine Reise dann erstmal zur Prinzensicht führen.
Prinzensicht-1 Prinzensicht
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[Fotobericht] Besteigung des Brocken am 3. Advent

18. Dezember 2012 von Paul Schmuck | 5 Kommentare

Am 16.12.2012 trieb es Stefan und mich wieder nach draußen.
Pünktlich zum 3. Advent besuchten wir den Brocken, den höchsten Berg im Norden Deutschlands, sowie des Mittelgebirges im Harz.

Fakten zum Brocken

Mit 1141,1 Meter über dem Meeresspiegel liegt der Brocken als einziger Berg des deutschen Mittelgebirgsraumes oberhalb der Waldgrenze. Er gehört zur subalpinen Vegetationszone. Seine Flora und Fauna sind vergleichbar mit denen von Nordskandinavien und den Alpen. Es ist ein Ort extremer Wetterbedingungen. Das Klima dort oben entspricht aufgrund des kurzen Sommers und des sehr langen Winters, der vielen Monate mit geschlossener Schneedecke, der schweren Stürme und niedrigen Temperaturen selbst im Sommer einer alpinen Lage in 1.600–2.200 m Höhe beziehungsweise dem Klima Islands.

Aufgrund des markanten Höhenunterschieds gegenüber dem Umland weist der Brocken als niederschlagsreichster Punkt im nördlichen Mitteleuropa Niederschläge im Jahresdurchschnitt von ca. 1800 Millimetern auf. Die Durchschnittstemperatur im Jahr beträgt sagenhafte 2,9 °C.

Das macht den Brocken einzigartig.

Anreise

Starten sollte unsere Tour wieder aus unserer Heimatstadt Berlin.
Punkt 6:00 Uhr sind wir von Berlin-Ostbahnhof los gefahren – Richtung Wernigerode, über Magdeburg und Halberstadt… In Wernigerode wollten wir ursprünglich mit dem Bus weiter nach „Schierke“ fahren um dort mit unserer Tour zu starten.

Erstmal einen Kaffee trinken in Wernigerode.

Erstmal einen Kaffee trinken in Wernigerode.

Nach dem Kaffee haben wir uns dann aber entschlossen, den „Mehrpreis“ auf uns zu nehmen und mit der HSB, der Harzer Schmalspurbahn, nach „Schierke“ zu fahren. Ein bisschen Nostalgie muss sein 🙂
Also rein in „Die Größte der Kleinen“ und echtes Zug fahren genießen.

Einsteigen bitte

Einsteigen bitte

In „Drei Annen Hohne“ mussten die Kessel der Dampflock aufgefüllt werden, damit sie den kommenden Anstieg in Richtung „Schierke“ schafft.
Dies gab mir die Gelegenheit ein paar Fotos zu machen, sowie 10:30 Uhr am Morgen den ersten Glühwein einzudrehen… 😉

Hach schööönnnn :)

Hach schööönnnn 🙂

Ein Glühwein am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen... Prost :)

Ein Glühwein am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen… Prost 🙂

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Sonntagsausflug in den Harz

3. Dezember 2012 von Paul Schmuck | 4 Kommentare

Am gestrigen Sonntag, sind Stefan und ich pünktlich 7:04 Uhr mit dem ersten HEX vom Ostbahnhof in den Harz nach Thale gefahren.

Die Devise war simple: Frischluft schnuppern bei einer lockeren Wander-Session am 1.Advent. Sowie den ersten Schnee tanken 🙂

Unsere Route

Start der Tour war am Thale Hauptbahnhof.
Weiter ging es in Richtung Thale „Seilbahnstation“. Die Seilbahn war natürlich tabu für uns, denn wir waren ja zum wandern da, und nicht zum Seilbahnfahren. Zu unserem Glück muss man aber sagen, das sie auch garnicht in Betrieb war 🙂
Es ging weiter über den Präsidentenweg bis hin zur Roßtrappe, wo wir den ersten Stempel für das Wanderbuch erhaschten.

Der geplante Rückweg konnte wegen Geröllabgang dann nicht umgesetzt werden. Weiter über Schurre.
Somit liefen wir wieder über den Präsidentenweg zurück ins Bodetal, dann weiter „linksseitig“ der Bode zum Gasthaus Königsruhe. Hier gab es den zweiten Stempel für das Wanderbüchlein, sowie einen Glühwein zum passenden Winterwetter. Ab hier an schneite es doll und unaufhörlich – einfach toll 🙂

Happy erster Advent 🙂

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[Fotobericht] Trekking Tour in der Sächsischen Schweiz 1/2

7. September 2012 von Paul Schmuck | 14 Kommentare

Im Juni war ich mit Stefan in Winterberg zum Radln unterwegs – danach folgte eine kleine Flaute – jegliche Events, Roadtrips und Allgemein die „Extremsportliche“ Betätigung ging total an mir vorbei…

Es gab so einige Gründe dafür, jedoch musste der Tag her, wo man sich mal wieder „erdet“ und zwar richtig – Kein Racing, keine Momente wo man überlegt ob man den Sprung X schafft, keine Wettkampf-Simulation und und und.

So entschlossen Stefan und ich eine Trekking-Tour zu machen.
Die Idee dafür gab es seinerseits schon länger, aber mich davon zu überzeugen war wohl nicht soooo einfach. Aber letztlich habe ich mich dafür entschlossen und fand den Gedanken am Ende RICHTIG GUT! Mal was vollkommen anderes machen. Eins sein mit der Natur, zeitweilig keine Zivilisation und überhaupt…

Klasse Gedanke, auch im Nachhinein 🙂

Ganz klar die Vorbereitungen dazu waren, wie soll es auch anders sein, ziemlich kompliziert. Was und wie viel Essen, woher das Trinken nehmen, welche Klamotten packe ich ein, Langezeit Wetterbeobachtungen usw. Man(n) fing schon sehr früh an, sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen 3 Tage „irgendwo“ zu sein und den „Best-Case“ sowie den „Worsed-Case“ einzuplanen. Was daraus wurde…

Nachdem alle Probleme und Vorbereitungen abgeschlossen waren, folgte Tag X, der Tag an dem es los geht. Und diese Tage sind immer etwas besonderes, auch wenn man irgendwo hin fährt zum 4X fahren, oder in irgendeinen Bikepark. Der Unterschied hier ist jedoch der, das man eigentlich nicht weiß was im Verlaufe des Tages passiert, sprich man weiß eigentlich nicht worauf man sich letztlich einlässt, da man im Prinzip „Vogelfrei“ ist und hier nur die Theorie kennen gelernt hat. Und ganz ehrlich, als Großstädter kennt man dieses Gefühl eigentlich überhaupt nicht mehr. Hier ist alles geplant, schnell umgesetzt und immer da… Der typische Großstadt-Überfluss halt. Eigentlich traurig, aber gut.. oder auch nicht…

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