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Das war Mountain Bike für mich im Jahr 2011

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Hier mal mein Resumé des Jahres 2011 in Sachen Mountain Bike fahren.
Das Jahr 2011 war ein ziemlich durchwachsendes Jahr, um ehrlich zu sein. Geprägt von Faulheit, Wohlstand und Inkonsequenz 🙂

Die Saison fing für mich irgendwie erst recht spät an, da die gesamte Family immer abwechselnd krank war und somit nicht sonderlich viel Energie im Haus unterwegs war, das Rädchen zu bewegen.
Nachdem sich das alles gelegt hat, hieß es erstmal in Sachen Job wieder die Kehrtwende zu bekommen. So verstrichen weitere „wertvolle“ Wochen / Monate um im Bereich Mountainbiking weiter nach Vorne zu kommen. Es waren zwar immer so kleine Sessions am PumpTrack drin, die jedoch sollten erst später den Reiz ausmachen.

Roadtrips zu Contests die in ganz Deutschland verteilt waren, blieben die komplette erste Hälfte des Jahres eigentlich aus, so richtig ging die Zündung erst los als es schon August war!!!

Die Sessions am Pumptrack bekamen langsam diesen Spaß- und Trainingsfaktor – man hatte das Gefühl was getan zu haben und auch bewegte man sich aus seiner bequemen Haut heraus und fuhr mal in Richtung Rangsdorf zum Dirt bzw. 4X fahren.

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Es kam Stimmung auf – Die Saison war geboren, auch wenn es eigentlich schon zu spät dafür war.

Wie es dann aber immer so ist, ging dann alles auf einmal SEHR SEHR schnell.
Es wurde viel Zeit auf dem Radl verbracht und gefahren bis der Arzt kam. Dann dachten wir uns (Stefan & Ich), das wir zum RedBull Distrikt Ride nach Nürnberg fahren „müssen“. Einfach um einen RoadTrip dieses Jahr gemacht zu haben und um „wieder mit dabei zu sein“…

Gemacht, getan – Räder rein in den schon legendären kleinen Honda Jazz von Stefan’s Mama und ab ging es in Richtung Nürnberg.
Aber wir wären nicht „wir“, wenn wir nicht schon auf der Hinfahrt ausgetüftelt hätten, wo wir denn auf dem heimischen Weg noch anhalten können um Rad zu fahren.
Winterberg?, Irgendwo in und um Nürnberg?, Erfurt?, Halle? Paris?, Rom?, Erkner?…

…Aller Erstaunen nach – Wir wussten es nicht – es musste also das passieren was passieren muss.

Nachdem wir einen wirklich atemberaubenden District Ride erlebt hatten, und einen prägsamen Abend bei Theresa, von dem wir noch lange erzählen werden, ging es mit einem Umweg von mehr als 200Km in Richtung Berlin zurück. Interessanter Weise hieß dieser Umweg „Winterberg“. 🙂

Kurz vor Winterberg, das weiß ich noch, habe ich permanent „Weather Pro“ auswendig gelernt, weil wir am Vorabend natürlich auch schon insgeheim wussten das wir mal eben in W-Berg halten werden. Und wie wir Winterberg mittlerweile kennen, ist dort immer schlechtes Wetter, es ist nur eine Frage der Zeit. 🙂

Wir hatten exakt 90 Minuten Zeit zum Rad fahren, nicht eine Minute mehr aber leider 2 Minuten weniger… Denn nach schon der dritten Abfahrt hieß es für uns Räder einpacken und ab zum Auto. Es schüttete wie verrückt – es gab kein entkommen mehr. Nach halber Strecke hat man rein garnichts mehr gesehen, ebenso gab es sprichwörtlich kein Halten mehr, da wir Stadteier auch nicht gerade das „beste“ Profil fahren – wozu auch 😉

Also ab zum Auto, Räder rein und back to Berlin.

Nach diesem gesamten RoadTrip hatte ich richtig Lust weiter Rad zu fahren.
In Winterberg machte sich das permanente PumpTrack fahren bemerkbar. Kurven wurden schnell durchbrochen, die Gesamtgeschwindigkeit auf dem Track Schoß nach oben, man fühlte sich eins mit der Strecke!!! So sollte es sein.

Ab diesem Zeitpunkt waren Stefan & ich infiziert – die Saison legte an fahrt zu.

2 Wochen später ging es wieder nach Winterberg, aber diesmal in einer sogenannten „Low Budget“ Variante. 12 Stunden mit dem Zug fahren hieß die Devise. Es war „Very-Low-Budget“, aber der RoadTrip nach Nürnberg und der anschließende „Umweg“ nach Winterberg haben einfach wieder Unsummen an Geld verschlungen das wir uns gedacht haben, „Es muss auch so gehen“.

Die hinfahrt war der Kracher und wieder so eine Geschichte für sich. In Winterberg hatten wir n richtig nettes Zimmerchen das Platz für alles hatte und nicht weit von der Strecke entfernt war – Top Vorraussetzungen für 1,5 Tage Spaß.

Jau denkste…

Wie soll es anders sein, man ist vollkommen übermüdet und will aber trotzdem fahren. Also was passiert? Richtig, einer von uns beiden muss stürzen. Und das war mit Sicherheit kein Sturz von „ich traue mir zuviel zu“, sondern einfach wirklich von „Ich bin müde und unkonzentriert“. Da dies bei uns beiden gleichermaßen der Fall war, hätte es ebenso auch mich treffen können, aber ich hatte Glück, anders kann man das nicht sagen – Diesmal hat es Stefan erwischt.

So wurde der „Very-Low-Budget“ Roadtrip von einer gemütlichen Wanderung ins Winterberger Krankenhaus unterbrochen. Während der Wartezeiten bin ich dann eingeschlafen und habe mir, weil mein Kopf weg „kippte“, den Schädel sehr unliebsam an der Wand gestoßen. Im Nachhinein ist das mehr als lustig irgendwie, aber die hätten mich auch gleich da behalten können, das wäre mir wahrscheinlich alles Wurst gewesen… 🙂

Apropos Wurst – Diese aßen wir dann auf unserer Terrasse als wir zurück vom Fußmarsch in W-Berg waren. Zwischendrin gingen dann meine Väterlichen Sensoren an und ich habe Stefan ein „Trost-Eis“ im September spendiert, hehe.

Ab diesem Zeitpunkt hatte die Saison exakt diesen 2009er Charakter. Damals waren wir mehr unterwegs als zu Hause und haben auch nur nach Schlaf gebettelt und versucht mittendrin noch die Ein oder Andere gute Session zu fahren, inkl. jeglicher Contest-Besuche 🙂

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Ich wollte es eigentlich kaum wahr haben, aber dieser RoadTrip war dann auch schon mehr oder minder der Höhepunkt der Saison. 🙁

Es folgten danach noch unzählige, auch verdammt gute, Pumptrack-Sessions, die ich auch gebraucht habe um weiter zu kommen. Ebenso folgten unzählige Deal’s mit BMO und dem Bikemarkt von MTB-News.de – Es entstand dabei ein neues Radl in wunderschöner Konfiguration.

Dieses Radl erlebte bisher nur ein, zweimal den Track in Rangsdorf sowie einige tolle Trainingsstunden auf dem Pumptrack.

Dazu kann ich nur sagen, das durch das Pumptrack fahren sowie den kurzen Sessions in Rangsdorf, mit dem neuen Radl, eine wahrscheinlich neue Dimension angebrochen ist und ich diese in der Saison 2012 gern um einiges mehr ausbauen möchte.

2011 war kompliziert in jeglicher Hinsicht, auch das Radfahren, aber ich denke das Stefan und Ich uns noch ein paar sehr coole Stunden auf dem Radl zusammen geschustert haben, die auch bewiesen haben, das man sich weiter entwickelt hat und vielleicht auch bereit für mehr ist…

2011 war mehr als 2010 aber alles zusammen weniger als 2012 – das weiß ich.

Abschließend dazu 2 Videos die dieses Jahr entstanden sind – wie soll es anders sein – vom Pumptrack fahren 🙂

Pumptrack Sause Part 1

Pumptrack Sause Part 2

…Happy Riding in 2012

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Das war Mountain Bike für mich im Jahr 2011, 4.8 out of 5 based on 6 ratings

Autor: Paul Schmuck

Mein Name ist Paul. Ich bin Betreiber dieses Blogs, Leidenschaftlicher Mountain Bike 4Xer, Webentwickler und begeistert von "Mutter" Natur... Besucht auch mein Profil auf Google+ oder Twitter. Bleibe Up-To-Date in dem du meinen Newsletter abbonierst. Dies kannst du hier tun.

7 Kommentare

  1. Ich will wieder zum alten Pumptrack! Da krieg ich bessere Kurvenbilder hin, als in Rangsdorf! Außerdem erschreckst du dich dann nicht wieder vor mir, wenn ich in der Kurve hocke 😉

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    • Stimmt die Kurvenbilder sind dort besser, hast recht – ABER::::
      Ich glaube es lag auch ein wenig an dem Wetter. In Rangsdorf hast du immer und überall sau viel Licht, ob das gut ist oder nicht, weiß ich nicht, am Pumptrack ist ja quasi immer „gedimmtes Licht“, wenn man es so will. Mal schauen wie es in Winterberg, Neubrandenburg und Co wird, wenn auch mal „echte“ Sprünge hinzu kommen… Ich denke das dies auch ne ziemlich „gefährliche“ Baustelle werden kann…

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    • Das vorletzte Bild der erste Galerie finde ich aber eigentlich sehr gut. Da sieht die Kurve so aus, als wäre sie übertrieben tief…

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  2. Dit vorletzte Bild der ersten Galerie war ja auch nicht ich, sondern der Christian, wenn mich nicht alles täuscht 😛

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